Оксана Забужко знову у Відні! Oksana Sabuschko wieder in Wien!

15. März 2012 Redaktion Kommentare ausgeschaltet

Buchpräsentation

Dienstag, 20. März 2012, 19:00 Uhr bis Dienstag, 20. März 2012, 21:00
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a

Oksana Sabuschko liest aus ihrem Essayband Planet Wermut(Literaturverlag Droschl)

Moderation: Martin PollackDeutsche Lesung: Robert Reinagl (Burgtheater)
Die UKRAINE, das ist für den durchschnittlich gebildeten Mitteleuropäer einer der Austragungsorte der Fußball-EM 2012, das ist Tschernobyl, das ist der schon zwanzig Jahre dauernde schwierige Weg zur nationalen Selbstfindung, und das ist Oksana Sabuschko, die wütendste und leidenschaftlichste Stimme dieses Landes.
In ihren Essays wird sie nicht müde, die verkommene Moral der herrschenden Klasse anzuprangern und deren Wurzeln in den Geschichtsmythen des Landes offenzulegen. Glauben Sie aber bloß nicht, das alles seien rein ukrainische Probleme und gingen uns nichts an! Der Umgang mit der Geschichte führt tief in die moralische Verantwortung jedes Einzelnen hinein, und niemand analysiert diese Verflechtungen lebendiger, kraftvoller und unverwechselbarer als Oksana Sabuschko.

Oksana Sabuschko, geboren 1960, lebt in Kiew. Ihr Werk ist in mehrere Sprachen übersetzt und wurde u.a. mit dem Global Commitment Foundation Poetry Prize ausgezeichnet. Sabuschko publiziert seit Mitte der 80er Jahre. Zuletzt erschienen: Feldstudien über ukrainischen Sex (2006) und Museum der vergessenen Geheimnisse (2010).
Martin Pollack, geboren 1944 in Bad Hall, ist Journalist, Autor und literarischer Übersetzer. U.a. erschienen: Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater (2004), Von Minsk nach Manhattan. Polnische Reportagen (Hrsg., 2006), Warum wurden die Stanisławs erschossen? (2008). Sein aktueller Roman Kaiser von Amerika. Flucht aus Galizien wurde 2011 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.

http://www.buechereien.wien.at/de/programm/veranstaltungskalender/1355

http://zabuzhko.com/ua/

Einladung zum Vortrag

13. März 2012 Redaktion Kommentare ausgeschaltet

EINLADUNG

„Das Zentrum für Stadtgeschichte Ostmitteleuropa“ ( http://www.lvivcenter.org/en/ ) wurde 2004 als eine private, nicht auf Gewinn gerichtete Institution gegründet und befindet sich in Lemberg.

Es offeriert jungen Wissenschaftern zusätzliche, international anerkannte Arbeitsmöglichkeiten in ihren eigenen Ländern und versucht auf diese Weise dem „brain drain“ entgegen zu arbeiten.

Präsident des Zentrums ist Dr. Harald Binder. Er wird

am 29. März 2012 um 18:30 Uhr im Hause Razumovsky, 1030 Wien, Jacquingasse 57

zu den Teilnehmern an dieser Veranstaltung sprechen.

Im Anschluss lädt Gregor Razumovsky zu einem Glas Wein aus dem „Razumovsky- Keller“ ein.

Bitte informieren Sie auch interessierte Kolleginnen und Kollegen über diese öffentliche Veranstaltung.

EUK Europäisch-Ukrainische Kooperation Rathausplatz 8, 1010 Wien